GARDEN OF IDEARS *

KULTURGUT WINKHAUSEN *
ART & ECLIPSE *
KUNTSPUNKTE 44 *

RANDOLFF KÜNSTLERHAUS *


* in construction
** in german language


"... Den intuitiven Entwurf meines Lebens verstehe ich als Schöpfung. Das Erleben und Erfahren meines Selbst und meiner Natur greifen hierbei ineinander. ..."

"... Kunst ist in unserer Zeit weder ein Handwerk unter anderen, noch in eine religiöse Funktion eingebunden. Es ist schon eine elitäre, autonome Beschäftigung geworden. Dadurch erhält die Kunst aber auch ihre Freiheit, Schöpferisches auf den Weg zu bringen. Meine Auffassung des Lebens bedeutet, das Dasein als Aufgabe zu verstehen und durch mein persönliches schöpferisches Potential dieses zu gestalten. Indem ich in meinen Werken den augenblicklichen Zustand meiner Existenz durch Empfindungen und Eindrücke festhalte, sind meine Werke erfahrbar. An dieser Stelle kommt für mich der Begriff der Wahrheit, oder Wahrhaftigkeit meiner Kunst auf. ..."

"... Ich kann immer den Anlaß benennen, der mich zum Malen brachte, der dem Werk als Quelle zugrundeliegt und im Titel einen Verweis findet. Aber weil ich darauf bestehe, das Wesenhafte darzustellen, entspricht mein bildnerisches Werk nicht dem oberflächlich Wiedererkennbarem. Ich mache keine Abbilder. Jede Farbe, jeder Strich, jede Form muß durch sich selbst gedeutet werden. Es muß Zeit und Raum zum Wirken erhalten, sodaß die Anschauung reifen kann. ..."

"... Die Bildfläche ist wie eine Haut; die sensitive Grenze zum Organismus. So wie Lebendiges aus der Erde wächst, so entsteht das Werk durch die Oberfläche. Verletzungen werden ebenso unmittelbar sichtbar, wie Makellosigkeit aufscheint. Die "Bildhaut" verhält sich zur bildnerischen Energie, wie die Erdkruste zu dem von ihr umhüllten, flüssigen Magma. Dadurch daß diese glühende Flüssigkeit im Erdinnern an der Oberfläche der Erdkruste zu Konfiguration erstarrt, beschreibt diese Oberfläche die Eigenschaften des Innern. Mit einem Bild ist dieses Verhältnis vergleichbar insofern das flüssige Magma analog zur geistigen Kraft des Werkes zu verstehen ist. ..."

"... Während ich mich intensiv mit den Erdstrukturen beschäftigte ist mir deutlich geworden, daß sich in diesen Konfigurationen die Energieformen der vier Elemente; Erde, Luft, Feuer, Wasser zeigen. Diese Kräfte weisen je nach ihren Anteilen eine andere Charakteristik auf. In einem Baum z.B. übertragen sich die elmentaren Kräfte ins Sichtbare. In meiner Darstellung dieser Kräfte verwende ich die Wirkung der Farbe nach ihrer eigenen Charakteristika um ein Äquivalent zur Natur zu schaffen. Das kann eine Farbe sein, die nicht die oberflächliche Erscheinung des Gegenstandes beschreibt, sondern dessen Aura widerspiegelt. ..."

"... Schön und häßlich sind bloße Vorstellungen des Menschen, in Wahrheit ist die Natur Eins, der Einzigartigkeit ihres Wesens in ihren jeweiligen Erscheinungsformen entsprechend. Nach diesem Kriterium entstehen meine Arbeiten; und nicht nach einer ästhetischen Idealisierung. ..."

"... In Wirklichkeit ist das, was man Realität nennt, nur eine Konstruktion. Diese Barriere, die der Mensch aus einer alltäglichen> Notwendigkeit entwirft, gilt es zu überwinden. Betrachtungen, die eine wahre Relevanz aufweisen, können nur ganzheitlich sein. ..."

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